Reizmagen zuverlässig behandeln |Iberogast® Advance

Reizmagen: Gereizte Stimmung im Magen

Eine junge Frau mit langem geflochtenem Zopf und einem weißen Top schaut lächelnd nach rechts nachdem sie gut mit ihrem Reizmagen umgehen kann.

Ein Reizmagen ist für Betroffene sehr unangenehm und kann den Alltag stark beeinträchtigen. Eine ganze Reihe von Beschwerden im Oberbauch wie Magenschmerzen, Magendruck, Sodbrennen und Übelkeit werden unter dem Begriff Reizmagen oder funktionelle Dyspepsie zusammengefasst. Aufgrund der vielen möglichen Ursachen ist es sinnvoll, die ebenso vielfältigen Beschwerden bei Reizmagen möglichst umfassend zu lindern. Wir geben Ihnen hier einige Informationen zu möglichen Behandlungen, Symptomen und Ursachen.

Ein kleiner Junge sitzt auf den Schultern des Vaters und die Mutter umarmt beide lächelnd.

Was kann man tun bei einem Reizmagen?

Einen Reizmagen behandeln – das funktioniert auf mehreren Ebenen: Über eine Stressreduktion oder eine angepasste Ernährung kann man den Symptomen selbstständig entgegenwirken. Auch mit pflanzlichen Arzneimitteln lassen sich effektiv Beschwerden lindern. Bei einem gereizten Magen treten häufig verschiedene Symptome gleichzeitig auf. Daher ist es wichtig, auch die Beschwerden auf mehreren Ebenen anzugehen.

Pflanzliche Arzneimittel gegen einen Reizmagen

Beim pflanzlichen Arzneimittel Iberogast® Advance wirkt das sogenannte Multi-Target-Prinzip (Viele-Ziele-Prinzip): Hier wird an den Ursachen der Beschwerden angesetzt, was verschiedene Reizmagen Symptome wie Magenschmerzen, Magendruck, Sodbrennen und Übelkeit gleichzeitig lindern kann. Iberogast® Advance enthält 6 Heilpflanzenextrakte mit höherer Konzentration an beruhigenden, schleimhautschützenden und antientzündlichen Wirkstoffen und ist damit besonders wirksam bei häufigen und/oder langanhaltenden Beschwerden. Es beruhigt den Reizmagen ab der ersten Einnahme und bringt die Verdauung wieder längerfristig ins Gleichgewicht. Die natürliche und rein pflanzliche Rezeptur ist nachweislich sehr gut verträglich.

Iberogast ADVANCE Packung 50 ml

Iberogast® Advance

Besonders wirksam bei häufigen
Magen-Darm-Beschwerden

Ergänzende Hausmittel bei einem Reizmagen

Um einen Reizmagen zu beruhigen, können Sie zusätzlich zu den pflanzlichen Arzneimitteln von Iberogast® auch einige erprobte Hausmittel ausprobieren:

  • Heilerde
    Die in Heilerde enthaltenen Mineralien können überschüssige Magensäure neutralisieren, was bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen hilft. Dazu trinken Sie zwei kleine Teelöffel Heilerde verrührt in Wasser oder nehmen Heilerde-Kapseln zu sich (1).
  • Tee
    Es gibt bewährte Kräuter, die den lästigen Symptomen eines Reizmagens ganz natürlich entgegenwirken können. Trinken Sie mehrmals täglich einen Tee aus Melissenblättern, Fenchel, Pfefferminze (2) oder Kamillenblüten – diese beruhigen den gereizten Magen, wirken entzündungshemmend und sanft appetitanregend. Auch die Wärme wirkt zusätzlich entspannend auf Magen – bei Reizmagen lieber nicht zu heiß trinken! 
  • Ingwer
    Die scharfe Ingwerknolle hilft gut gegen Übelkeit. Dafür schneiden Sie ein Stück Ingwer in Scheiben und übergiessen diese mit Wasser, dann einige Minuten ziehen lassen und den Sud langsam trinken.
  • Wohltuende Wärme: 
    Gezielte Wärmeanwendungen wie eine Wärmflasche oder ein erwärmtes Kirschkernkissen auf den Magenbereich können die angespannten Bereiche rund um einen Reizmagen entspannen. Tiefe Entspannung können Sie auch bei einem Vollbad erreichen.

Behandlung bei Reizmagen

Bei Beschwerden, die über mehrere Tage anhalten, sehr stark sind oder immer wieder auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, damit diese organische Störungen frühzeitig ausschließen können und Sie fachgerecht behandelt werden können.

Was essen bei Reizmagen? 

Menschen mit einem Reizmagen sollten besonders auf ihre Ernährungsweise achten: Bekömmliche und leichte Nahrungsmittel sind empfehlenswert, vermeiden Sie zudem den häufigen Genuss von Kaffee, Alkohol oder zu fetten und scharfen Gerichten. Die meisten Menschen vertragen fünf kleinere Gerichte über den Tag verteilt besser als beispielsweise zwei sehr große – probieren Sie aus, was Ihnen guttut und bleiben Sie dabei. Nehmen Sie sich für jede einzelne Speise Zeit und schlingen Sie nicht, sondern genießen Sie Ihr Essen.

Ernährungstagebuch bei gereiztem Magen

Oft sind wir uns über den Zusammenhang von Ernährungsweise und Wirkung auf unseren Verdauungsapparat nicht bewusst. Um einen Überblick darüber zu bekommen, welche Nahrungsmittel in welcher Reihenfolge und wie gegessen was auslösen, ist ein Ernährungstagebuch bei Reizmagen sinnvoll. Das ist auch für den behandelnden Arzt bei langanhaltenden Beschwerden hilfreich.

Weitere Tipps bei Beschwerden rund um einen gereizten Magen

Was können Sie noch tun gegen einen Reizmagen? Neben der Einnahme von passenden Medikamenten gibt es einige Maßnahmen, die Sie selbst bei Magenbeschwerden oder Reizmagen ergreifen können.

  • Stressreduktion üben
    Ein gereizter Magen hängt eng mit dem komplexen Nervensystem im Verdauungstrakt zusammen. Vermeiden Sie wenn möglich zu viel Stress und suchen Sie sich einen Ausgleich zu einem anstrengenden Alltag. Sanfte Sportarten wie Yoga oder Walking und ausgiebige Spaziergänge sind dafür empfehlenswert, genauso wie Meditationstechniken oder autogenes Training.
  • Psychologische Unterstützung
    Sollten Ihre Reizmagen-Beschwerden eng mit psychischem Leidensdruck oder Belastungssituationen zusammenhängen, kann ergänzend eine Psychotherapie in Betracht gezogen werden. Sprechen Sie Ihren Hausarzt darauf an, dieser wird Sie an entsprechende Therapeuten überweisen können.
Eine junge blonde Ärztin mit weißem Kittel sitzt in der Praxis am Schreibtisch und schreibt etwas in einen Schreibblock. Neben ihr liegt ein Laptop und weitere Utensilien.

 

Ursachen für einen Reizmagen

Reizmagen Ursachen

Die Ursachen der Symptome bei einem Reizmagen sind noch nicht vollständig geklärt und es existiert auch kein einheitliches Ursache-Wirkungs-Prinzip. Eine mögliche Ursache für das Reizmagensyndrom ist eine Überempfindlichkeit des Nervensystems in der Magen-Darm-Gegend. Es existiert ein komplexes Nervengeflecht im Bauchraum: Das sogenannte „Bauchhirn“ durchzieht den kompletten Magen-Darm-Trakt und steuert dort die Verdauungsprozesse. Reagieren die Nerven beispielsweise übermäßig sensibel auf normale und gesunde Prozesse bei der Verdauung, können Schmerzen oder Krämpfe die Folge sein. Auch ein Reizdarm kann hier entstehen.

Des Weiteren kann eine Störung der Magenbeweglichkeit (Motilität) Beschwerden verursachen. In diesem Fall ist z. B. der Magen im unteren – zum Dünndarm hinführenden Bereich des Magens zu langsam, um die Nahrung innerhalb eines normalen Zeitraums in Richtung Darm zu befördern. Der Nahrungsbrei verbleibt in der Folge zu lange im Magen und löst unangenehmes Drücken und Völlegefühle aus. Eine andere mögliche Ursache: Der Magen ist im oberen Speicherbereich zu verkrampft, um sich im Volumen an die zugeführte Nahrung anzupassen. Dies kann ebenso zu Magendrücken, frühzeitigem Völlegefühl oder Magenkrämpfen führen.

Daneben können auch psychische Gründe oder eine falsche Ernährungsweise eine Rolle spielen. So kann dauerhafter Stress oder zu fettreiches und unausgewogenes Essen die Symptome im Rahmen eines Reizmagensyndroms auslösen oder verstärken.

Welche Reizmagen Symptome können auftreten?

Im Zusammenhang mit einem Reizmagensyndrom können verschiedene Symptome und Krankheitsanzeichen auftauchen. Das sind Verdauungsbeschwerden, die meist mit Schmerzen einhergehen und vornehmlich im oberen Verdauungstrakt lokalisiert sind. 
Einige typische Symptome sind hier:

Untypisch für einen Reizmagen sind Symptome wie blutiger Stuhlgang, deutlicher Gewichtsverlust oder Schluckprobleme. Diese Beschwerden deuten auf eine organische Störung des Verdauungstraktes hin, die dringend eine Therapie durch einen Internisten oder Gastroenterologen erfordern (3).

Eine Patientin mit gestriftem Shirt lässt sich von einer Ärztin im weißen Kittel beraten.

Reizmagen: Eine Diagnose gestaltet sich schwierig

Reizmagen, Reizmagensyndrom oder funktionelle Dyspepsie – diese Begriffe fassen die oben genannten Beschwerden rund um die Reizmagen Symptome zusammen. Bis zu der Diagnose Reizmagen ist es oft ein weiter Weg. Meist werden zunächst Routineuntersuchungen wie Magenspiegelung, Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen durchgeführt. Die Diagnose lautet erst dann „Reizmagen“, wenn z.B. während eines sechsmonatigen Zeitraums mindestens zwölf Wochen lang Magenbeschwerden auftreten, ohne dass eindeutige organische Ursachen zu finden sind.

Wenn auch Sie betroffen sind, sind Sie mit einer solchen Diagnose nicht allein: Wissenschaftler nehmen an, dass etwa 10–20 % der Weltbevölkerung unter dem Reizmagensyndrom leiden. 

Quellen

(1)Häckel, A. Gastrointestinale Multi-Target-Option. MMW - Fortschritte der Medizin 162, 74 (2020). https://doi.org/10.1007/s15006-020-4384-x

(2)Chumpitazi BP, Kearns GL, Shulman RJ. Review article: the physiological effects and safety of peppermint oil and its efficacy in irritable bowel syndrome and other functional disorders. Aliment Pharmacol Ther. 2018;47(6):738-752. doi:10.1111/apt.14519, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5814329/

(3)Holtmann, G. Therapie der funktionellen Dyspepsie (Reizmagensyndrom). Internist 42, 1261–1269 (2001). https://doi.org/10.1007/s001080170079