Übelkeit

Eine dunkelhäutige Frau mit weiß-blauem Shirt hält die Arme verschränkt und schaut lächelnd nach rechts nachdem sie nicht mehr unter Übelkeit leidet.

Übelkeit – ein unentbehrlicher Schutzreflex des Körpers

Ständige Übelkeit, ein flaues Gefühl im Magen oder gar Würgereiz : Wer an Übelkeit leidet, befürchtet immer, sich bald übergeben zu müssen. Abhängig vom Schweregrad lassen sich die alltäglichen Aufgaben noch mehr oder weniger gut meistern. Die Ursachen für Übelkeit sind vielfältig. Was kann sich dahinter verbergen? Und welche wirksamen Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen gibt es?

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So entsteht Übelkeit

Dem Betroffenen mag sie zwar lästig erscheinen, doch eigentlich ist die Übelkeit eine sehr sinnvolle Einrichtung. Als eindeutiges Warnsignal des Körpers gib sie uns unmissverständlich zu verstehen: Hier stimmt etwas nicht. Schlagen der Magen oder die ersten Abschnitte des Dünndarms Alarm (zum Beispiel wegen reizender Stoffe in der Nahrung), äußert sich das in Form von Übelkeit. Dem Betroffenen wird schlecht und er weiß: Jetzt ist Vorsicht geboten. Was den Magen reizt, sollte er von nun an besser meiden. In vielen Fällen kündigt die Übelkeit ein anschließendes Erbrechen an.

Der Körper weiß um die Empfindlichkeit des Magen-Darm-Trakts. Um ihn vor schädlichen Einflüssen zu schützen, hat er deshalb einige Mechanismen entwickelt, mit denen er Schadstoffe, Krankheitserreger oder unangenehme Reize möglichst schnell wieder loswerden kann. Zum einen scheidet er bei Durchfall gesundheitsschädlichen Darminhalt möglichst rasch aus, zum anderen lassen sich schädliche Substanzen durch das Erbrechen schnell wieder aus dem Körper entfernen, bevor sie in den Verdauungsprozess eintreten.

Welche Signale deuten auf baldiges Erbrechen hin?

Übelkeit muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sich erbricht. Oftmals verschwindet der Reiz, der Magen und Darm in Alarmbereitschaft versetzt, von allein wieder. Ist das allerdings nicht der Fall, kann sich das flaue Gefühl im Magen schnell weiterentwickeln. Steht ein Erbrechen kurz bevor, kündigt sich das in der Regel direkt vorher durch einige eindeutige Zeichen an:

•    Das Gesicht wird blass

•    Das Gefühl der Übelkeit wird immer stärker

•    Kalter Schweiß bricht aus

•    Die Produktion von Speichel steigt rasant an – das tut der Körper, um die Zähne vor der aggressiven Magensäure zu schützen

Vor allem wenn dieser letzte Punkt zutrifft, dauert es meist nur noch wenige Momente, bis es zum Erbrechen kommt.

Ursachen für Übelkeit und Erbrechen

Für den Körper sind Übelkeit und Erbrechen unentbehrliche Schutzfunktionen. Auslösung und Ablauf werden exakt koordiniert. Stoßen Magen und Dünndarm bei der Verdauung auf verdächtige Stoffe, senden sie sofort Nervensignale an das Brechzentrum im Gehirn – dem Betroffenen wird übel. Bestätigt sich der Verdacht, reagiert das Brechzentrum: Es stimmt sich mit der Atmung und dem Herz-Kreislauf-System ab und gibt sowohl der Darmmuskulatur als auch dem Zwerchfell den Befehl zu heftigen Kontraktionen. Der Inhalt aus Magen und Dünndarm wird dadurch mit großer Kraft aus dem Körper gepresst – der Betroffene übergibt sich.

Auslöser für Übelkeit oder gar Erbrechen gibt es viele – von milden, leicht zu behebenden bis hin zu schweren Ursachen, die von einem Arzt behandelt werden müssen:

•    Ekel

•    Stress

•    Reiseübelkeit

•    Schwangerschaft

•    Koffein, Nikotin und Alkohol

•    Migräne

•    Infektionen

•    Magenschleimhautentzündung

•    Nahrungsmittelunverträglichkeiten

•    Reizmagen

•    Koliken

•    Nierenbeckenentzündung

•    Blinddarmentzündung

All diese Faktoren und noch viele weitere mehr können für die Entstehung von Übelkeit verantwortlich sein. In jedem Fall sind Übelkeit und Erbrechen Anzeichen dafür, dass im Körper etwas nicht stimmt. Ignorieren sollten Sie diese Warnsignale also auf keinen Fall.

Eine Mutter hält ihren Kopf gegen den Kopf ihres kleinen Sohnes mit lockigen Haaren, hält seine Arme und lächelt dabei.
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Was hilft gegen Übelkeit?

Übelkeit ist eine lästige, aber meist vorübergehende Reaktion des Körpers. Ein Besuch beim Arzt ist dann ratsam, wenn die Beschwerden stärker werden, über mehrere Tage anhalten oder von weiteren Symptomen wie zum Beispiel starken Schmerzen in der Magen-Darm-Gegend begleitet werden. Die Beschreibung des Krankheitsverlaufs und körperliche Untersuchungen helfen dem Mediziner dabei, die konkrete Ursache der Übelkeit zu diagnostizieren.

Bei der anschließenden Behandlung sollte nicht nur eine Linderung der Symptome erzielt werden, sondern vor allem der Auslöser ermittelt und wenn möglich ausgeschaltet werden. Die Behandlung mit Iberogast® "Classic" eignet sich besonders bei akut auftretender speziell motilitätsbedingter Übelkeit z.B. nach ungewohntem Essen auf Reisen, wenn hier eine Störung der Magen-Darmbeweglichkeit im Vordergrund steht.  Das pflanzliche Arzneimittel enthält 9 Heilpflanzen mit besonders motilitätsregulierenden Extrakten, die schnell und zuverlässig helfen, die Bewegungen der Muskulatur im Magen-Darm-Bereich wieder zu normalisieren.

Iberogast ADVANCE und Iberogast Packung – gegen verschiedene Magen-Darm-Beschwerden

Ist der Auslöser für die Übelkeit eher anhaltender Stress, dauerhafte Belastungssituationen, die ein empfindliches Magen-Darm-System oder ein Reizmagen hervorrufen können, ist besonders die Einnahme von Iberogast® Advance empfehlenswert. Seine Rezeptur aus 6 Heilpflanzen mit höherer Konzentration an beruhigenden, antientzündlichen und schleimhautschützenden Wirkstoffen kann die durch den gereizten Magen-Darm verursachte Übelkeit ab der ersten Einnahme lindern und die Verdauung längerfristig ins Gleichgewicht bringen.