Pfefferminzblätter 
(Menthae piperitae folium)

Pfefferminze mit der Zahl drei

Pfefferminzblätter (Menthae piperitae folium): Das Multitalent

Die Pfefferminze ist keineswegs eine Neuentdeckung, wenn es um Heilpflanzen geht. Schon zu Zeiten der alten Ägypter wurde sie geschätzt: In ihren Gräbern fand man Reste von Pfefferminzblättern als Grabbeigaben. Zum Einsatz kommen sie in vielen Bereichen der Medizin – vor allem aber bei der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden. Dabei wirken Pfefferminzblätter innerlich angewendet entspannend und krampflösend.

Die Wirkung von Pfefferminzblättern auf den Magen-Darm-Trakt

Pfefferminzblätter werden bei krampfartigen Beschwerden im Magenbereich sowie bei Blähungen und Übelkeit verwendet. Dank ihrer vielfältigen Wirkung können Pfefferminzblätter auch die Beschwerden des Reizdarmsyndroms lindern. Der Pfefferminzextrakt, der aus den Pfefferminzblättern gewonnen wird, kann aber nicht nur auftretende Symptome mildern: Er regt insgesamt die Verdauung. Der Verdauungsprozess kann reibungsloser ablaufen und Bauchschmerzen vorgebeugt werden. 

Wie Bauchschmerzen entstehen

Auf einen Blick: So wirken Pfefferminzblätter in Iberogast® und Iberogast® Advance

Die Pfefferminze wird in den Iberogast® Produkten vor allem aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schleimhautschützenden Eigenschaften geschätzt. Zudem kann Pfefferminze die Säureproduktion im Magen regulieren und krampflösend wirken.  Die in Pfefferminze enthaltenen Antioxidantien tragen darüber hinaus dazu bei, unsere Zellen gesund zu halten, indem sie freie Radikale abfangen. 

Der nachfolgenden Tabelle können Sie die Wirk-Beiträge von Pfefferminzblättern in Iberogast® entnehmen:

Wirk-Beitrag  Iberogast® "Classic" und Iberogast Advance
Aktivierung der Muskulatur im Magen-Darm-Trakt  
Entspannung der Muskulatur im Magen-Darm-Trakt  
Säureregulierung
Blatt x3
Entzündungshemmung
Blatt x3
Schleimhautschutz
Blatt x2

Legende: 

Starke Wirkung
Blatt x3
Mittlere Wirkung
Blatt x2
Leichte Wirkung
Blatt

 
In Iberogast® Advance liegen die Pfefferminzblätter in einer erhöhten Konzentration vor. Das sorgt dafür, dass das Produkt besonders entzündungshemmend wirkt und die Magen-Darm-Schleimhaut gut geschützt wird. 

Erfahren Sie hier, wie sich beide Produkte in ihrer Zusammenstellung und Konzentration der Heilpflanzen unterscheiden.

Pfefferminze

Interessantes zum Thema Pfefferminzblätter

Wussten Sie schon, dass:

•    die besonders heilkräftige, berühmte Pfefferminze im 17. Jahrhundert in England durch eine Kreuzung verschiedener kultivierter Minzarten entstand?

•    die Pfefferminze, wie wir sie verwenden, in der freien Natur nicht wild vorkommt?

•    sich die verschiedenen Minzarten vor allem in der Konzentration und Zusammensetzung ihrer wertvollen ätherischen Öle unterscheiden?

•    die Pfefferminze eine Wuchshöhe von 30 bis 70 Zentimetern erreicht und an ihrem starken, aromatischen Geruch zu erkennen ist?

•    sie zwischen Juni und August lilafarben blüht?

•    die Pfefferminze alle drei Jahre umgepflanzt werden muss, um zu verhindern, dass sie zu einer krausblättrigen, wirkstoffarmen Minzeart verwildert?