Magenverstimmung behandeln | Iberogast® Advance und Iberogast®

Magenverstimmung – was tun, wenn der Magen „verdorben” ist?

Junge Frau mit weißem Shirt lächeltnachdem sie nicht mehr unter einer Magenverstimmung leidet

Flau im Magen und ein Gefühl, als ob man sich den Magen verdorben hätte? Mit einer Magenverstimmung hatte wohl fast jeder schon einmal zu kämpfen: Ein verstimmter Magen macht sich durch lästige Symptome wie Völlegefühl, Übelkeit oder auch Magenschmerzen bemerkbar und kann den Alltag gehörig durcheinanderbringen. Aber wie kommt es überhaupt zu diesen Beschwerden? Und noch wichtiger: Was können Betroffene gegen eine Magenverstimmung tun?

Was hilft gegen eine Magenverstimmung?

Was können Sie selbst gegen Ihre Magenverstimmung tun? Das ist vor allem von der jeweiligen Ursache oder dem Auslöser abhängig und wie die Beschwerden auftreten: Sind die Beschwerden eher kurzfristig und akut oder treten sie immer wieder und länger andauernd auf? Einige Maßnahmen helfen allerdings in jedem Fall, die lästigen Beschwerden zu lindern:

Pflanzliche Arzneimittel gegen Magenverstimmung

Für akut und situativ auftretende und speziell motilitätsbedingte Beschwerden, wie sie z.B. nach ungewohntem oder schwerem Essen sowie auf Reisen auftreten können, kann die bewährte Rezeptur von Iberogast® Classic schnell Linderung verschaffen. 9 arzneiliche Heilpflanzen mit besonders motilitätsregulierenden Wirkmechanismen – von der Bitteren Schleifenblume bis hin zur Kamille – tragen dazu bei, schnell und effektiv die Magenbewegungen zu normalisieren und dadurch von Magenbeschwerden zu befreien.

Iberogast Packung 50ml

Iberogast® Classic

Schnell und zuverlässig, besonders bei akuten Magen-Darm-Beschwerden

Treten die Symptome einer Magenverstimmung immer wieder auf, können anhaltender Stress, der buchstäblich „auf den Magen schlägt”, aber auch ein empfindliches und gereiztes Magen-Darm-System im Hintergrund stehen. In solchen Fällen hilft besonders Iberogast® Advance, den gereizten Magen nachhaltig zu beruhigen. Seine spezifische Kombination aus 6 Heilpflanzen mit speziell konzentrierten Pflanzenextrakten haben beruhigende, antientzündliche und schleimhautschützende Effekte. Sie wirken ab der ersten Einnahme und bringen die Verdauung längerfristig wieder ins Gleichgewicht.

Iberogast ADVANCE Packung 50 ml

Iberogast® Advance

Besonders wirksam bei häufigen
Magen-Darm-Beschwerden

Ergänzende Hausmittel gegen eine Magenverstimmung 

Bei einer Magenverstimmung hat sich das pflanzliche Arzneimittel Iberogast® als schonende und effektive Behandlungsmöglichkeit bereits bewährt. Was können Sie jedoch zusätzlich unternehmen, um auf natürliche und einfache Weise Ihre Beschwerden wieder zu lindern? 

  • Wärmen Sie sich auf
    Ihnen und Ihrem Bauch fällt es leichter, zur Ruhe zu kommen, wenn wohlige Wärme Sie bei der Entspannung unterstützt. Verwenden Sie dazu zum Beispiel eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen und legen es sich auf den Bauch. Auch ein Vollbad hilft gut, umfassend zu entspannen.
  • Beruhigende Tees trinken
    Gerade bei einem verstimmten Magen gibt es einige hilfreiche und bewährte Kräuter und Gewürze, die durch ihre Inhaltsstoffe den Beschwerden entgegenwirken können. Trinken Sie bei Bedarf mehrmals am Tag einen Teeaufguss aus beispielsweise Kamillenblüten, Fenchelsamen oder Anis. Sie haben beruhigende, krampflösende, entzündungshemmende und schleimhautschützende Eigenschaften und wirken auf den gesamten Magen-Darm-Trakt.

Behandlung bei einer Magenverstimmung

Einflüsse wie Ernährung, Stress, mangelnder Schlaf und überempfindliche Nerven im Verdauungstrakt scheinen eine wichtige Rolle bei der Entstehung der wiederkehrenden Beschwerden von Magenverstimmungen zu spielen. Doch manchmal stecken auch Krankheiten hinter einer Magenverstimmung. Um die richtige Diagnose für die Auslöser Ihrer persönlichen Beschwerden stellen zu können, sollten Sie im Zweifelsfall nicht zögern und einen Arzt aufsuchen. Durch die Beschreibung der Schwere und Dauer Ihrer Symptome und einer eingehenden Untersuchung kann er entsprechende Behandlungsempfehlungen geben.

Mann und Frau halten eine Schüssel in der Hand und unterhalten sich vergnügt.

Was essen bei Magenverstimmung?

Essen Sie "magenfreundlich”: Gerade, wenn der Magen angeschlagen ist, empfiehlt es sich, nicht nur auf eine magenschonende Ernährung zu achten, sondern auch auf die Art und Weise, wie Sie Nahrung zu sich nehmen. Am besten essen Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten, die Sie entspannt und langsam kauen. Sich magenfreundlich zu ernähren bedeutet, üppige und fettreiche Mahlzeiten sowie übermäßigen Kaffee- und Alkoholgenuss zu vermeiden (1).

Das können Sie bei einer Magenverstimmung essen Das sollten Sie bei einer Magenverstimmung meiden/reduzieren
  • Brei aus zarten Haferflocken
  • Frische Gemüse- oder Fleischbrühe
  • Zwieback und Knäckebrot
  • Gemüse wie Mohrrüben, grüne Erbsen, Zucchini, Fenchel, junger Kohlrabi
  • Stilles Wasser
  • Ungesüßte Tees wie Kümmel, Fenchel, Melisse
  • Übermäßiger Salzkonsum in Form von
    fettreichen Lebensmittel wie Wurstwaren, Fertiggerichte, Fast-Food
  • Süß- und Backwaren
  • Kohl, Zwiebeln, Bohnen 
  • Kaffee, Alkohol
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Zitrusfrüchte/ Säfte
  • Scharfe Gewürze

 

Sorgen Sie für Ruhe: Aufregung und Stress tun weder der Psyche noch der Verdauung gut. Um sich von einer Magenverstimmung zu erholen, ist es daher wichtig, den Alltagsbelastungen klare Grenzen zu setzen: Schaffen Sie sich Raum für Erholung – und das am besten regelmäßig und dauerhaft.

Was ist eine Magenverstimmung? 

Eine Magenverstimmung oder ein „verdorbener” Magen kann eine betroffene Person äußerst in Mitleidenschaft ziehen. Bei einer Magenverstimmung ist der Magen seinen Aufgaben meist kurzfristig nicht gewachsen – und macht durch die entsprechenden Symptome auf sich aufmerksam. Die Ursachen dieser Beschwerden sind ebenfalls vielfältig und reichen von vorübergehenden und akuten Auslösern bis hin zu Krankheitserregern.

Was sind die Symptome einer Magenverstimmung?

Bei einer Magenverstimmung gibt es verschiedene Symptome, wie sie auch bei einem verdorbenen Magen in Erscheinung treten. Neben einem flauen Gefühl im Magen treten auch noch weitere Beschwerden und Symptome auf, die den gesamten Magen-Darm-Trakt betreffen können. Bei allen schwereren Symptomen wie blutigem Stuhl, Fieber oder sehr starkem Durchfall sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Diese Symptome sind typisch für eine Magenverstimmung:

Frau und Mann sitzen draußen am Tisch und frühstücken

Was sind die Ursachen einer Magenverstimmung?

Die Auslöser einer solchen Magenverstimmung können äußerst breit gefächert sein – in einigen Fällen kommen sogar mehrere Ursachen gleichzeitig vor. Die Ursachen reichen von akuten Störungen durch falsches oder verdorbenes Essen und stressigen Situationen bis hin zu verschiedenen Krankheitsbildern. Der wahre Auslöser für einen verdorbenen Magen zeigt sich auch in der Dauer: Handelt es sich lediglich um eine vorübergehende Problematik, normalisieren sich die Beschwerden in der Regel nach ein bis drei Tagen. Sind Krankheitserreger im Spiel, sind die Symptome meist ausgeprägter und ziehen sich länger hin.

Zu den häufigsten Ursachen zählen:

  • Ernährung und Ernährungsweise
    Verdorbene, unverträgliche oder schwer verdauliche Lebensmittel, die stark fett- oder zuckerhaltig sind, können alle denselben Effekt haben: Der Magen ist nicht in der Lage, die Nahrung optimal auf die Verdauung vorzubereiten – und möchte die Störfaktoren so schnell wie möglich wieder loswerden. Ebenso kann unachtsames Essen wie zu wenig Kauen der Mahlzeiten oder der Verzehr zu großer Bissen eine Rolle spielen. Auf Reisen sollten Sie darauf achten, wo und was sie essen.
    Mehr zur Ernährung.
  • Stress 
    Großen Einfluss auf die Verdauung nehmen dauerhafter Stress und andere psychische Belastungen. Sie setzen den Körper derart unter Strom, dass die Funktionen der Verdauung eingeschränkt werden – was auch mit dem Bauchhirn (enterischem Nervensystem) zusammenhängt. Die Motilität (Beweglichkeit) des Magens kann abnehmen. In der Folge wird die Nahrung nicht optimal zerkleinert und verbleibt länger im Magen als normal – die typischen Beschwerden einer Magenverstimmung stellen sich ein.
  • Magenschleimhautentzündung 
    Liegt eine Gastritis vor (eine Entzündung der Magenschleimhaut), können äußere Faktoren wie Bakterien, Stress oder auch die Einnahme von Medikamenten bewirken, dass sich der Magen mit seiner Schleimhaut selbst nicht mehr ausreichend vor seinem Verdauungssaft schützen kann. Die darin enthaltene Säure kann so die Magenschleimhaut und Magenwand angreifen und Symptome einer Magenverstimmung verursachen.
  • Reizmagen
    Keine organische Erkrankung und doch eine starke Belastung: Beim sogenannten Reizmagensyndrom sind die normalen Abläufe und Funktionen im Magen gestört – seine Bewegungen geraten aus dem Takt und können so Ursache für vielerlei Beschwerden werden. Die Reiz- und Schmerzwahrnehmung im Verdauungstrakt nimmt dabei oft auch zu. Wie ein Reizmagensyndrom entsteht, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. 

Quellen

(1)Deutsches Grünes Kreuz e.V., Ernährung bei Magen-Darm-Erkrankungen, online, Stand: 05/2021, https://dgk.de/gesundheit/ernaehrung/ernaehrung-bei-magen-darm-erkrankungen.html