Magennerven

Junger dunkelhäutiger Mann mit weißem Shirt, schwarzer Sweatshirt-Jacke und gelber Sonnenbrille schaut nach rechts und lächelt. Er hält ein Handy in der Hand.

Magennerven – die Steuerzentrale des Magens

Die Magennerven haben die Zügel in der Hand: Von den Bewegungen des Magens bis hin zur Ausschüttung des Magensafts – jede einzelne Magentätigkeit unterliegt ihrer Steuerung und Kontrolle. Dies gewährleistet zwar einen möglichst reibungslosen Ablauf der Verdauung im Magen, kann bei Störungen allerdings auch negative Folgen haben: Ist das Magen-Nervensystem gereizt oder funktioniert die Reizleitung zu unserem Gehirn nicht optimal, kann sich das in teils heftigen Verdauungsbeschwerden äußern. Wie lassen sich die Magennerven dann wieder beruhigen? Und wie arbeiten sie eigentlich genau?

Die Aufgabe der Magennerven

Bei der Verdauung hat der Magen einige äußerst wichtige Funktionen: Er nimmt die gekaute Nahrung nicht nur von der Speiseröhre entgegen, sondern vermengt sie auch mit von ihm hergestelltem Magensaft und gibt den so vorbereiteten Speisebrei kontrolliert an den Darm weiter. Damit diese exakt aufeinander abgestimmten Aufgaben möglichst störungsfrei ablaufen, gibt es die Magennerven. Sie durchziehen den gesamten Magen und halten die Abläufe im Gleichgewicht.

Die Magennerven agieren dabei aber nicht völlig selbstständig: Sie sind Teil des sogenannten enterischen Nervensystems, das alle Vorgänge im Magen-Darm-Trakt kontrolliert und unser komplettes Verdauungssystem mit Steuerzentralen durchzieht. So wirken sich Prozesse im Magen auch auf das Darm-Nervensystem aus.

Das enterische Nervensystem umfasst in etwa genauso viele Nervenzellen wie das menschliche Rückenmark. Diese Tatsache hat ihm – gemeinsam mit seiner Fähigkeit, unabhängig von unserem Gehirn Reize eigenständig zu verarbeiten und konkrete Befehle zu erteilen – einen zweiten Namen eingebracht: das Bauchhirn.

Das Bauchhirn ist mit unserem Gehirn vor allem über den Nervus vagus in ständigem Austausch.

Eine junge Frau mit zugebundenen Haaren und einem blauen Fitness-outfit liegt auf dem Boden und macht Sport.

Schon gewusst? Einen einzelnen Magennerv gibt es nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um Verästelungen des Nervus vagus, der für die Steuerung der inneren Bauchorgane zuständig ist.

•    Der sympathische Teil des Nervus vagus vermindert die Ausschüttung von Magensaft und wirkt hemmend auf die Bewegungen des Magens.

•    Der parasympathische Teil kurbelt dagegen Durchblutung und Magensaftsekretion an und aktiviert die Magenmotilität

Je nach Situation überwiegt der Einfluss eines Bereichs. So werden beispielsweise in einer Stress-Situation die Funktionen des Magens gebremst, während sie bei Nahrungsaufnahme gesteigert werden.

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Sind die Magennerven gereizt? Symptome und Auslöser

Geraten die Magennerven aus dem Gleichgewicht, bleibt das meist nicht unbemerkt. Unangenehme Symptome können die Folge sein:

•    Völlegefühl und/oder Magendruck

•    Bauchschmerzen

•    Übelkeit

•    Magenschmerzen

•    Blähungen

•    Sodbrennen

Die Beschwerden entstehen durch eine Reizung der Magennerven oder eine Störung der Reizweiterleitung, was ihre Reaktion auf Verdauungsreize und ihre Wahrnehmung im Gehirn verändert. Die Nerven sind in diesem Fall überempfindlich; auf äußere Verdauungsreize reagieren sie überzogen – mit, gesteigerten Magenbewegungen oder einer übermäßigen Ausschüttung von Magensaft und im Gehirn können diese Reize als Magen-Schmerzen abgebildet werden.

Doch warum sind die Magennerven gereizt? Dafür kommen vielerlei Auslöser infrage:

•    Stress, der sich über die Verbindung des Bauchhirns mit dem Gehirn auf den “Magen schlagen kann”

•    Hektik und Sorgen im Alltag

•    Aufregung

•    ein bestehender Reizmagen

•    die Ernährungsweise (z.B. fettiges, zu süßes, scharf gewürztes Essen)

•    der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Kaffee oder Nikotin

All diese Faktoren können dazu beitragen, dass die Magennerven aus dem Takt geraten. Betroffene bekommen dann die typischen Symptome zu spüren.

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Wie Sie Ihre Magennerven beruhigen

Um die lästigen Verdauungsbeschwerden wieder loszuwerden, gilt es, die Magennerven schonend zu beruhigen.  Bei funktionellen Magenbeschwerden können dabei zum Beispiel pflanzliche Arzneimittel wie Iberogast® Advance unterstützen. Es vereint die Wirkung von 6 verschiedenen Heilpflanzen in einem Präparat – und kann so dazu beitragen, die sensiblen Magennerven zu beruhigen: Die Magenbewegungen können sich normalisieren und die unangenehmen Symptome nachlassen. Iberogast Advance beruhigt dank seiner höheren Konzentration an beruhigenden, antientzündlichen und schleimhautschützenden Extrakten den gereizten Magen ab der ersten Einnahme und bringt die Verdauung längerfristig wieder zurück ins Gleichgewicht. Damit sorgt es für ein gesteigertes Wohlbefinden der Patienten, die unter einem empfindlichen Magen und Darm und damit wiederkehrenden Beschwerden leiden.  

Schmerzt der Bauch nur gelegentlich und lassen sich die funktionellen und motilitätsbedingten Beschwerden klar an bestimmten situativen Ursachen festmachen (zum Beispiel nach dem schweren Essen), schafft besonders Iberogast® "Classic" rasch Abhilfe. Akute Beschwerden werden durch den höheren Anteil an motilitätsfördernden Wirkeigenschaften besonders schnell gelindert.

Daneben können Betroffene darauf achten, dass psychische Belastungen nicht überhandnehmen: Sprechen Sie Probleme direkt an und muten Sie sich nicht zu viel zu. Wer dauerhaft überlastet ist, schadet nicht nur seiner Verdauung, sondern auch dem gesamten Wohlbefinden. Bemühen Sie sich daher, Stress so gut es geht zu reduzieren – dabei helfen auch Entspannungsübungen wie Yoga oder Qi Gong. Bei Verdacht auf eine Erkrankung wenden Sie sich am besten an einen Arzt. Er kann die Ursache Ihrer Beschwerden abklären und direkt eine passende Behandlung einleiten.