Schöllkraut (Chelidonium majus): Der natürliche Krampflöser

Die Heilkraft des Schöllkrauts ist bereits seit der Antike bekannt. In der westlichen Volksmedizin wurde Schöllkrautsaft auf die Augenlider gestrichen, um die Sehkraft zu erhalten; zur Verbesserung der Durchblutung kam die Pflanze hingegen bei der traditionellen chinesischen Medizin zum Einsatz. Heute ist Chelidonium majus eine anerkannte Heilpflanze zur Linderung bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt.

ZU DEN BESCHWERDEN

Die Wirkung von Schöllkraut auf den Magen-Darm-Trakt

Das Schöllkraut kann die Beweglichkeit (Motilität) des Magens steigern und so die Verdauung in Schwung bringen. Gleichzeitig haben die enthaltenen Inhaltsstoffe (Bitterstoffe, Alkaloide und Flavonoide) von Chelidonium majus eine beruhigende, krampflösende und galletreibende Wirkung auf den Verdauungstrakt.

Des Weiteren können die Auszüge des Schöllkrauts in Iberogast® freie Radikale abwehren. Zudem wird dem Kraut ganz allgemein eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.

Auf einen Blick: So wirkt Schöllkraut in Iberogast®

Der nachfolgenden Tabelle können Sie die verschiedenen Wirk-Beiträge von Schöllkraut in Iberogast® entnehmen:

Wirk-Beiträge von Schöllkraut
Aktivierung der Muskulatur im Magen-Darm-Trakt **
Entspannung der Muskulatur im Magen-Darm-Trakt
Reduziert Blähungen *
Entzündungshemmend **
Antioxidative Wirkung (wehrt freie Radikale ab) **

Legende:

* Leichte Wirkung

** Mittlere Wirkung

*** Hohe Wirkung

Interessantes zum Thema Schöllkraut

Wussten Sie schon, dass:

  • Die lateinische Bezeichnung von Schöllkraut auf die Worte „coeli donum“ zurückgeht, was so viel wie Himmelsgabe bedeutet?
  • „Chelidonium“, der botanische Name des Schöllkrauts, von dem griechischen Wort „Chelidon“ für Schwalbe abstammt? Seit der Antike hält sich hierzu die Legende, dass Schwalbenmütter ihren anfangs blinden Jungen die Augen mit dem Saft des Schöllkrauts öffnen.
  • Das Kraut ursprünglich aus Mittel-Europa sowie aus Asien stammt? Heute ist Schöllkraut in ganz Europa zu finden. Siedler brachten es außerdem nach Nordamerika.
  • Schöllkraut etwa 50 Zentimeter hoch wächst und zwar bevorzugt in der Nähe von Wohngebieten?
  • Chelidonium majus von Ende April bis September leuchtend gelb blüht?
  • Man die Pflanze eindeutig an dem streng riechenden, orangegelben Milchsaft erkennt, der aus der Pflanze tritt, wenn man sie abknickt?

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die in Iberogast® enthaltenen Heilkräuter!

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