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Häufige Fragen zu Iberogast®

Die Wirkung von Iberogast® als pflanzliches Arzneimittel bei Magen-Darm-Problemen ist in Deutschland in etlichen klinischen und nichtklinischen Studien erforscht und wissenschaftlich entsprechend dokumentiert.

Häufige Fragen zu Iberogast
  • Das pflanzliche Arzneimittel Iberogast® ist nur als Flüssigkeit erhältlich, da flüssige Arzneimittel mehrere Vorteile bieten: Zum einen sind flüssige Lösungen einfacher zu dosieren als Tabletten. Zum Beispiel kann Iberogast® je nach Alter und individuellem Bedarf tropfengenau eingenommen werden. Eine solche genaue Dosierung in Form von Tropfen ist besonders bei Kindern und älteren Menschen, die manchmal Probleme mit dem Schlucken von Tabletten haben, von Vorteil. Zum anderen kann der Körper die Arzneistoffe als Flüssigkeiten schneller aufnehmen – das Arzneimittel kann somit schneller wirken.

  • Die wertvollen Wirkstoffe der neun Heilpflanzen in Iberogast® sind in der flüssigen Lösung bereits gelöst. So benötigen sie nach der Einnahme keine „Zerfallszeit“ im Magen, und der Körper kann sie schneller aufnehmen. Die Pflanzenextrakte, die „Fantastischen Neun“ aus Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Angelikawurzeln, Kamillenblüten, Kümmelfrüchten, Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Pfefferminzblättern, Schöllkraut und Süßholzwurzeln sind sowohl einzeln wirksam, weisen jedoch in Kombination miteinander eine sich gegenseitig ergänzende, schnelle Wirkung auf. So kann Iberogast® schnell und umfassend helfen

  • Iberogast® enthält Extrakte aus neun verschiedenen Heilpflanzen: Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel. Daher ist der Geschmack von Iberogast® sehr vielschichtig.

    Manche Heilpflanzen, zum Beispiel Kamille, kann der Iberogast®-Verwender ein wenig herausschmecken. Den Geschmack von einigen Pflanzenextrakten in Iberogast® empfinden viele Menschen als bitter. Das liegt daran, dass diese Heilpflanzen Bitterstoffe enthalten, welche die Verdauung fördern und die Sekretion von Verdauungssäften anregen. Generell wird der Geschmack aber von Mensch zu Mensch individuell wahrgenommen.

  • Einige der neun Heilpflanzen in Iberogast® enthalten Bitterstoffe, wie zum Beispiel die Namensgeberin von Iberogast®, die Iberis amara (auch bekannt als Bittere Schleifenblume oder Bitterer Ackersenf). Daher empfinden viele Menschen die Geschmacksrichtung von Iberogast® als bitter. Da jedoch jeder Mensch Geschmack und Geruch anders wahrnimmt, wird der leicht bittere Geschmack von Iberogast® unterschiedlich stark empfunden. Wer den leicht bitteren Geschmack von Iberogast® nicht mag, kann Iberogast® auch in gesüßtem Tee oder süßlichem Saft (zum Beispiel Apfelsaft) einnehmen.

  • Die Anwendungsdauer von Iberogast® ist unbeschränkt. Üblicherweise wird Iberogast® bei akuten Beschwerden eingenommen. Sobald die Beschwerden nicht mehr auftreten oder sie deutlich gelindert sind, kann die Einnahme von Iberogast® beendet werden. Generell gilt jedoch: Wenn sich bei erstmaliger Anwendung von Iberogast® die Beschwerden nicht bessern, sollte nach einer Woche ein Arzt aufgesucht werden, um organische Ursachen auszuschließen. Sollten sich die Beschwerden unter Einnahme von Iberogast® verschlimmern oder neue Beschwerden hinzukommen, ist grundsätzlich ein Arzt aufzusuchen. Bei Kindern unter 6 Jahren sollte bei Bauchschmerzen grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden.

  • Die Anwendungsdauer von Iberogast® ist grundsätzlich nicht beschränkt und richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Magenbeschwerden. Auch für Kinder und Kleinkinder ist Iberogast® unbedenklich. Halten die Beschwerden jedoch über einen längeren Zeitraum (mehr als sieben Tage) an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Unsicherheiten, ob eine Daueranwendung möglich ist, kann ein Arzt oder Apotheker helfen. Bei Kindern unter 6 Jahren sollte bei Bauchschmerzen grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden.

  • Iberogast® kann in kaltem oder warmem Wasser, Früchte- oder Kräutertee oder in Saft aufgelöst und verdünnt eingenommen werden. Der leicht bittere Geschmack von Iberogast®, der auf die natürlichen Bitterstoffe der enthaltenen Heilpflanzenextrakte zurückzuführen ist, kann so gemildert werden. Allerdings sollte die Temperatur der zuvor genannten Getränke 25° C nicht übersteigen. Grapefruitsaft sowie alkoholhaltige Getränke eignen sich nicht zur Verdünnung von Iberogast®, da sie die Wirkung negativ beeinflussen können.

  • Bisher sind in keinem Fall negative Auswirkungen einer versehentlichen Überdosierung von Iberogast® bekannt. Daher liegen bislang keine Informationen oder Erfahrungen zu einer Iberogast® Überdosierung vor. Wurde die normale Einnahmemenge von Iberogast® überschritten, sollte Iberogast® beim nächsten Mal wieder in der vom Arzt verordneten oder in der Gebrauchsinformation angegebenen Menge eingenommen werden. Werden jedoch regelmäßig große Mengen von Iberogast® eingenommen, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Das gleiche gilt, wenn Unsicherheiten bei der Dosierung von Iberogast® bestehen.

  • Eine besondere Akut-Dosierung von Iberogast® bei Magenproblemen ist nicht notwendig. Ob Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfe, Übelkeit oder Sodbrennen, die empfohlene Akut-Dosierung Iberogast® beträgt ebenso wie die normale Dosierung dreimal täglich 20 Tropfen. Iberogast® wird einfach vor oder zu den Mahlzeiten in etwas Flüssigkeit eingenommen. Diese Menge Iberogast® reicht aus, um die Symptome schnell lindern zu können, sodass keine höhere Dosierung erforderlich ist. Durch die Kraft der neun Heilpflanzen Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel, kann Iberogast® die Magenbewegung regulieren und so schnell und umfassend helfen.

  • Iberogast® kann bei unterschiedlichen Formen von Magenbeschwerden helfen, insbesondere auch gegen Sodbrennen im Zusammenhang mit Reizmagen sowie bei Reizdarm. Sodbrennen geht oft auf gestörte Bewegungsabläufe verschiedener Magenmuskeln zurück. Wenn zum Beispiel der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen (auch Speiseröhren-Sphinkter genannt) nicht richtig schließt, kann Nahrungsbrei zurück in die Speiseröhre gelangen. Die unangenehme Folge ist häufig Sodbrennen. Iberogast® kann die Magenmuskeln anregen und dafür sorgen, dass der Sphinkter wieder richtig schließt. Verkrampfen die Muskeln im oberen Teil des Magens, kann sich der Magenspeicher (auch Fundus genannt) nicht ausreichend dehnen und Platz für den Nahrungsbrei schaffen. Es entsteht Druck nach oben. Iberogast® kann die Muskeln des Fundus entspannen und somit dafür sorgen, dass Platz für den Speisebrei geschaffen wird. Der Druck nach oben in die Speiseröhre wird abgebaut. Im unteren Magenbereich, dem sogenannten Transporter (Antrum), kann Iberogast® eine träge Magen-Darm-Muskulatur anregen, sodass der Speisebrei zügig weitertransportiert wird. Iberogast® kann somit die regionenspezifische Bewegung der Magenmuskeln anregen oder entspannen und dafür sorgen, dass der Nahrungsbrei nicht aufsteigt und Sodbrennen verursacht. Durch seine Fähigkeit, auch die Darmmuskulatur entspannen oder anregen zu können, kann Iberogast® auch hier den Weitertransport regulieren und bei Reizdarmsymptomen wie Völlegefühl, Blähungen und Krämpfen helfen.

  • Das pflanzliche Magenmedikament Iberogast® ist für die Anwendung bei Kindern ab 3 Jahren zugelassen. Da Iberogast® gut verträglich ist, ist es auch zur Behandlung von Kindermägen gut geeignet. Zudem ist eine Einnahme von Medikamenten in Tropfenform für Kinder empfehlenswert – im Gegensatz zu großen Tabletten, die Schwierigkeiten beim Schlucken bereiten können. Die empfohlene Menge Iberogast® für Kinder von 3 bis 5 Jahren liegt bei 10 Tropfen, Kinder von 6 bis 12 Jahren nehmen 15 Tropfen Iberogast® ein. Die in Iberogast® enthaltene Alkoholmenge bei dieser Dosis ist sehr gering und für Kinder unbedenklich. Der Alkoholgehalt liegt bei nur 0,12 bis 0,18 g. Zum Vergleich: In einem Glas Apfelsaft ist ca. dreimal mehr Alkohol enthalten. Bei Kindern unter 6 Jahren sollte bei Bauchschmerzen grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden.

  • Besonders in der Schwangerschaft kann der Magen durch hormonelle Umstellungen oft rebellieren. Trotz der guten Verträglichkeit sollte das rein pflanzliche Arzneimittel Iberogast® während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

  • Nach Anbruch einer Flasche Iberogast® ist diese bis zu 8 Wochen haltbar. Nach dieser Zeitspanne darf Iberogast® nicht mehr verwendet werden. Das liegt daran, dass die Wirkstoffe aus den neun Heilpflanzen in Iberogast®, Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel, innerhalb von 8 Wochen nach dem ersten Öffnen einer Iberogast®-Flasche noch in den vorgegebenen Mengen vorhanden sind. Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums kann sich die Wirkung verringern. Dabei gibt es keinen Unterschied für die verschiedenen Darreichungsgrößen.

  • Das pflanzliche Arzneimittel Iberogast® enthält Extrakte aus neun verschiedenen Heilpflanzen: Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel. Nach behördlich vorgegebenen Stabilitätsuntersuchungen sind diese neun Wirkstoffe in Iberogast® innerhalb von 8 Wochen nach dem ersten Öffnen einer Flasche noch in der vorgegebenen Menge vorhanden. Daher wurde die Haltbarkeit von Iberogast® auf 8 Wochen festgelegt. Nach dieser Zeitspanne kann sich die Wirkung von Iberogast® verringern und es sollte deshalb nicht mehr eingenommen werden.

  • Für pflanzliche Arzneimittel in flüssiger Form, wie Iberogast®, ist Alkohol ein unverzichtbarer Bestandteil. Der Alkohol in Iberogast® löst die enthaltenen Inhaltsstoffe der neun Heilpflanzen, Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel, und konserviert das Präparat. Somit kann durch den Alkoholgehalt eine gute Haltbarkeit des Arzneimittels gewährleistet werden.

    Die Alkoholmenge in Iberogast® von 31 Vol.-% erscheint zunächst hoch, jedoch enthält eine Einmaldosis für Erwachsene von 20 Tropfen Iberogast® lediglich einen Anteil von 0,24 g Alkohol. Zum Vergleich: Die geringe Menge Alkohol ist auch in vielen alltäglichen Lebensmitteln enthalten, wie zum Beispiel in einem Glas Apfelsaft (0,2 l entsprechen etwa 0,3 – 0,7 g Alkohol) oder in einer Scheibe Roggenbrot (0,3 – 0,4 g).

  • Der Herstellungsprozess von Iberogast® ist sehr kompliziert und aufwendig: Für die Produktion von Iberogast® werden zum Beispiel jährlich allein etwa 30.000 Kilogramm der Pflanze Iberis amara (Bittere Schleifenblume) als Frischpflanze benötigt. In einem mehrstufigen Extraktionsverfahren werden die wertvollen Inhaltsstoffe der Iberis amara für die Herstellung von Iberogast® gewonnen. Der Anbau und die Ernte von Iberis amara finden eigens für die Produktion von Iberogast® am Firmenstandort in Darmstadt statt. Auch die acht weiteren Heilpflanzenextrakte in Iberogast® werden einzeln hergestellt und geprüft, bevor alle zusammen in Iberogast® vereint werden. Über 50 qualitätssichernde Maßnahmen stellen die konstant hervorragende Qualität von Iberogast® sicher, bevor es in den Vertrieb gelangt.

  • Der für die Produktion von Iberogast® verwendete Schöllkraut-Extrakt enthält nur eine sehr geringe Menge Alkaloide. Alkaloide sind natürlich vorkommende, meist stickstoffhaltige Verbindungen in Pflanzen, die auf den menschlichen Organismus wirken können. Der für die Produktion von Iberogast® verwendete Schöllkraut-Extrakt enthält nur eine sehr geringe Menge Alkaloide. Diese Menge ist für den Menschen unbedenklich. Die empfohlene Tages- Dosierung von dreimal täglich 20 Tropfen Iberogast® enthält etwa 0,35 mg. Dieser Wert liegt deutlich unter dem behördlich festgelegten Grenzwert. Präparate, die einen hohen Schöllkraut-Gehalt und damit eine hohe Konzentration an Alkaloiden enthalten, wurden in den letzten Jahren vom Markt genommen.

    Schöllkraut ist neben acht weiteren Heilpflanzen ein wichtiger Bestandteil von Iberogast®, denn die Inhaltsstoffe des Schöllkrauts können die Motilität (Beweglichkeit) des Magens steigern. Gleichzeitig haben die Inhaltsstoffe eine beruhigende und krampflösende Wirkung auf den allgemeinen Verdauungstrakt. Des Weiteren können Auszüge aus Schöllkraut in Iberogast® entzündliche Vorgänge reduzieren indem sie freie Radikale abwehren.