Völlegefühl: Magen und Bauch unter Druck

Nach einem deftigen Mittagessen, einem Festtagsschmaus oder einer hastig verzehrten Zwischenmahlzeit ist es keine Seltenheit: Völlegefühl. Doch die Verdauungsstörung hat nicht nur mit den Essgewohnheiten zu tun, sie kann auch ein Symptom ernsthafter Erkrankungen sein. Nicht zuletzt ist auch die Beweglichkeit der Magen-Darm-Muskeln entscheidend, wann und ob wir uns satt oder gar voll fühlen.

Wenn der Magen nicht mag: Symptome von Völlegefühl

Meist kann der Betroffene die Symptome Völlegefühl und Blähungen nicht richtig unterscheiden – der gesamte Bauchbereich fühlt sich voll und aufgeblasen an, selbst wenn die Nahrungsportionen klein ausfallen. Das unangenehme Gefühl erinnert an Steine im Bauch: Schwer und unverdaulich scheint die Nahrung im Magen zu liegen. Hinzu kommen meist unangenehme und schmerzhafte Blähungen sowie das Gefühl eines überfüllten und aufgeblähten Bauchs. Diese Beschwerden können entstehen, wenn die Magenbewegung gestört ist und träge Magen-Darm-Muskeln den zügigen Weitertransport des Speisebreis verhindern.

Ursachen von Völlegefühl und Blähungen

Im Normalfall wird der Speisebrei durch Wellen- und Knetbewegungen der Magenmuskeln rasch weiter transportiert. Ein Schließmuskel (Pförtner) im unteren Teil des Magens befördert die verdaute Nahrung in den Darm. Dieser Prozess geht viel langsamer vonstatten, wenn die Magenmuskeln nicht richtig arbeiten. Oft steckt ein Problem mit den Magennerven hinter der verlangsamten Magenbewegung. Völlegefühl und Blähungen sind die Folge, da die Nahrung zu lange im Magen verweilt.

Durch chemische Abbauprozesse können Gase entstehen, die den Mageninhalt aufblähen. Der Magen dehnt sich dabei oft nicht genug aus, um Platz für das Gemisch aus Nahrungsbrei und Gasen zu schaffen – er ist zu voll. Für die angestauten Gase bieten sich nun zwei Wege, zu entweichen. Entweder über die Speiseröhre nach oben (Aufstoßen) oder durch den Darmtrakt. Für welchen Weg sich die Luft im Bauch entscheidet, liegt oft an den anatomischen Voraussetzungen eines jeden Menschen: Manche neigen eher zum Aufstoßen, während andere häufiger Blähungen haben. Wenn der Sphinkter, ein Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre, überwiegend geschlossen bleibt, ist es möglich, dass die Luft im Bauch nicht ausreichend nach oben entweicht. So werden die Gase auch in den Darm weitergeleitet. Es entstehen ein unangenehmes Druck- und Völlegefühl sowie schmerzhafte Blähungen in Magen und Darm. Dadurch werden die Magennerven gereizt, was zu zusätzlichen Schmerzen führen kann.

Völlegefühl im Oberbauch: harmlos oder problematisch?

Völlegefühl zählt grundsätzlich zu den harmloseren Beschwerden in Magen und Darm. Besonders wenn es im Anschluss an eine etwas üppiger ausgefallene oder schwer verdauliche Mahlzeit auftritt, ist das Gefühl von zu viel Luft im Bauch völlig normal. Sollten die Schmerzen und das Unwohlsein jedoch häufig und unabhängig von den Mahlzeiten auftreten, ist Vorsicht geboten. Diese Symptome können auf Magen-Darm-Erkrankungen hindeuten. Infrage kommen:

  • Reizmagensyndrom
  • Gestörte Magenbewegung (Motilitätsstörung)
  • Entzündungen der Magenschleimhaut

Auch eine bisher nicht entdeckte Unverträglichkeit oder eine Allergie gegen bestimmte Lebensmittel kommen als Auslöser in Betracht. Klären Sie bei anhaltendem, wiederkehrendem Völlegefühl die Ursachen mit Ihrem Arzt ab.

Mensch und Magen in Bewegung bringen

Manchmal hilft schon ein kurzer Verdauungsspaziergang, um das Völlegefühl nach den Mahlzeiten in den Griff zu bekommen. So kommt der Stoffwechsel in Schwung und die Bewegung, die indirekt auch den Magen-Darmtrakt mit bewegt, hilft dabei, den Speisebrei weiter zu transportieren. Bei hartnäckigeren Beschwerden reicht es jedoch nicht, sich selbst zu bewegen: Das lästige Völlegefühl kann in diesem Fall von einer Störung der Magenfunktion, wie dem Reizmagen, verursacht werden. Genau an dieser Stelle setzen arzneilich wirksame Präparate wie Iberogast® an: Iberogast® fördert die Magenbewegung und trägt so dazu bei, Beschwerden wie Völlegefühl oder Blähungen im Rahmen von funktionellen und moilitätsbedingten Magen-Darmerkrankungen nachhaltig zu lindern.

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