Magenschmerzen und Magenkrämpfe – ein Volksleiden

Kaum jemand bleibt verschont: Fast jeder leidet im Lauf seines Lebens mindestens einmal an Magenschmerzen. Ob Stress, falsche Ernährung oder eine Erkrankung – die Ursachen für Magenschmerzen und Magenkrämpfe können sehr verschieden sein. Oftmals ist eine Störung der Magenbewegung verantwortlich für die Beschwerden.

Stechend, ziehend oder doch eher drückend? Magenschmerz kann viele Gesichter haben. Wie er sich anfühlt, kann jedes Mal unterschiedlich sein – und hängt dabei vor allem von der Ursache ab. Eines ist jedoch immer gleich: der Ort der Schmerzen. Der Magen befindet sich auf der linken Seite des Rumpfes, größtenteils versteckt unter dem linken Rippenbogen. Treten die Schmerzen in dieser Region auf, steckt wahrscheinlich ein Problem mit dem Magen hinter den Beschwerden. Tiefersitzende oder mittige Schmerzen hingegen verursacht eher der Darm. Der Ursprung der Schmerzen ist leicht zu verwechseln und hat möglicherweise eine falsche Behandlung zur Folge.

Magenkrämpfe – eine äußerst heftige Form von Magenschmerzen – äußern sich durch sehr starke, kolikartige Schmerzen. Sie halten meist nur wenige Sekunden lang an, sind aber so schmerzhaft, dass der Betroffene das Gefühl hat, er würde innerlich zerreißen. Magenkrämpfe treten oft anfallartig und mehrmals hintereinander auf.

So entwickeln sich Magenschmerzen

Die Ursachen für Magenschmerzen sind oft nicht nur vielfältig, sondern auch schwer diagnostizierbar, da der Verdauungsprozess vom Ablauf her normal verläuft: Sobald Speisebrei durch den Speiseröhrensphinkter (ringförmiger Muskel am Eingang des Magens) in den Magen gelangt, beginnt die Magenmuskulatur durch Wellen- und Knetbewegungen mit der Durchmischung der Nahrung. Der vorher im Mund zerkleinerte und mit Speichel versetzte Nahrungsbrei wird gespeichert und auf die Verdauung vorbereitet. Bis zu fünf Stunden verbringt die feste Nahrung deshalb im Magen. Anschließend gelangt sie in kleinen Portionen in den Darm.

Gerät dieses ausgeklügelte System aus dem Gleichgewicht, kann sich das durch Magenschmerzen äußern. Mitunter sind es äußere Einflüsse wie Stress, Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes) oder bestimmte Medikamente, welche die normalen Bewegungsabläufe (Motilität) des Magens stören. Die Muskeln erschlaffen oder verkrampfen sich – der Betroffene nimmt das durch unangenehme Beschwerden wahr. Neben Magenschmerzen und Magenkrämpfen können auch folgende Symptome auftreten:

Für den Betroffenen ist das nicht leicht – vor allem, wenn die Symptome häufiger auftreten. Der Alltag gerät durcheinander, die Sorge vor neuerlichen Beschwerden ist ein ständiger Begleiter.

Weitere Auslöser von Magenschmerzen und Magenkrämpfen

Neben einer gestörten Magenmotilität können auch die empfindlichen Nervenzellen im Magen-Darmbereich verantwortlich für die Beschwerden sein – zum Beispiel, wenn sie zu reizempfindlich sind. In diesem Fall werden natürliche körperliche Abläufe wie die Magenbewegung oder die Füllung des Magens als zu stark empfunden und die Schmerzrezeptoren dadurch irritiert. Die Rezeptoren schlagen Alarm und das Gehirn empfängt Signale, die der Betroffene als Magenschmerzen im Oberbauch wahrnimmt.

Erschlaffte oder angespannte Magenmuskulatur kann auch dann zu Magenschmerzen führen, wenn der Nahrungsbrei nicht richtig weitertransportiert wird und deshalb die Schmerzrezeptoren gereizt werden. Ein weiterer Grund für Magenschmerzen kann eine Überproduktion von Magensäure oder auch eine Überempfindlichkeit auf Magensäure sein, die dazu führt, dass die empfindliche Magenschleimhaut aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Diese Reizung führt ebenfalls zu einer Aktivierung der Schmerzrezeptoren.

Doch auch Erkrankungen können starke Magenschmerzen hervorrufen. Beispielsweise ist bei einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) die Schleimschicht, die den Magen von innen auskleidet, gestört. Die Magensäure greift die empfindliche Magenschleimhaut dadurch an und löst neben den Schmerzen im Magen auch Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen aus. Verursacher einer Magenschleimhautentzündung können Bakterien, Medikamente oder auch das eigene Immunsystem sein.

Weiterhin können folgende Erkrankungen für Magenschmerzen und Magenkrämpfe verantwortlich sein:

  • Infektionen des Magen-Darm-Trakts
  • Reizmagensyndrom
  • Refluxkrankheit
  • Magengeschwür
  • Magenkrebs

Sind Sie sich unsicher, woher Ihre Beschwerden kommen oder besteht der Verdacht auf eine Erkrankung, scheuen Sie sich nicht, zum Arzt zu gehen – nur er kann eine sichere Diagnose stellen und die Besserung gezielt unterstützen.

Die Behandlung von Magenschmerzen – eine Herausforderung

Für den Arzt ist es oft nicht leicht, die Ursache der Magenbeschwerden eindeutig zu identifizieren, denn viele Faktoren spielen eine Rolle. Lassen Sie sich wegen starker oder häufig auftretender Magenschmerzen untersuchen, wird er Sie vor allem detailliert zu Ihren Beschwerden und Lebensgewohnheiten befragen, um sich ein bestmögliches Bild von Ihrer Situation zu machen. Auch das Abtasten, Abhören oder eine Ultraschalluntersuchung des Magens können ihm bei der Diagnose entscheidend weiterhelfen. Manchmal ist eine Blutabnahme oder eine Magenspiegelung nötig.

Die Behandlung richtet sich anschließend vor allem nach der ermittelten Ursache der Schmerzen. Häufig verordnet der Arzt Schmerzmittel und säurebindende Medikamente. Doch nicht immer ist der Auslöser klar erkennbar und nicht immer ist nur ein einzelner Faktor für die Beschwerden verantwortlich. Für eine schnelle Besserung beim Reizmagen eignen sich deshalb vor allem solche Mittel, die mehrere mögliche Ursachen gleichzeitig angreifen und lindern – wie beispielsweise Iberogast®. Durch die einzigartige Kombination aus neun arzneilich wirksamen Heilpflanzen fördert Iberogast® die Magenbewegung, beruhigt die Magennerven und schützt die Schleimhaut.

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