Volksleiden Magenschmerzen und Magen-Darm-Krämpfe

Kaum jemand bleibt verschont: Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal an Magen- und Darmkrämpfen. Ob Stress, falsche Ernährung oder eine Erkrankung – die Ursachen für Magenschmerzen oder Magen-Darm-Krämpfe können sehr verschieden sein. Oftmals ist eine Störung der Bewegungen im Verdauungstrakt verantwortlich. Wir erklären, wie die Beschwerden entstehen und welche Maßnahmen und Medikamente bei Magen-Darm-Krämpfen helfen können.

Magen-Darm-Krämpfe – was ist das?

Stechend, ziehend oder doch eher drückend? Magenschmerz hat viele Gesichter. Wie er sich anfühlt, kann jedes Mal unterschiedlich sein – und hängt vor allem von der Ursache ab. Eines ist jedoch immer gleich: der Ort der Schmerzen. Der Magen befindet sich auf der linken Seite des Rumpfes, größtenteils versteckt unter dem linken Rippenbogen. Treten Schmerzen in dieser Region auf, steckt wahrscheinlich ein Problem mit dem Magen hinter den Beschwerden.

Magenkrämpfe – eine äußerst heftige Form von Magenschmerzen – äußern sich durch sehr starke, kolikartige Schmerzen. Sie halten meist nur wenige Sekunden lang an, sind aber so schmerzhaft, dass der Betroffene das Gefühl hat, er würde innerlich zerreißen. Magenkrämpfe treten oft anfallartig und mehrmals hintereinander auf.

Tiefersitzende oder mittige Schmerzen hingegen verursacht eher der Darm. In den meisten Fällen treten die Beschwerden dann etwa auf Höhe des Bauchnabels auf oder sogar noch tiefer. Nicht selten begleitet deutlich wahrnehmbares Rumoren die Darmkrämpfe. Ist neben dem Dünndarm auch der Dickdarm betroffen, können sich die Schmerzen auch knapp unterhalb des Brustkorbs bemerkbar machen. Das Problem dabei: Der Ursprung der Magen-Darm-Krämpfe lässt sich nicht einfach lokalisieren und hat dann möglicherweise eine falsche Behandlung zur Folge.

So entwickeln sich Magenschmerzen

Die Ursachen für Magenschmerzen oder Magen-Darm Krämpfe sind oft nicht nur vielfältig, sondern auch schwer diagnostizierbar, da der Verdauungsprozess eigentlich normal verläuft: Sobald Speisebrei durch den Speiseröhrensphinkter (ringförmiger Muskel am Eingang des Magens) in den Magen gelangt, beginnt die Magenmuskulatur durch Wellen- und Knetbewegungen mit der Durchmischung der Nahrung. Der vorher im Mund zerkleinerte und mit Speichel versetzte Nahrungsbrei wird gespeichert und auf die Verdauung vorbereitet. Bis zu fünf Stunden verbringt die feste Nahrung deshalb im Magen. Anschließend gelangt sie portionsweise in den Darm.

Der Darm spaltet den Speisebrei nun in seine kleinsten, verwertbaren Bestandteile. Dazu werden direkt am Anfang des Dünndarms die Verdauungssäfte aus der Bauchspeicheldrüse und der Galle beigemischt. Haben sie ihre Arbeit getan, übernimmt die Darmschleimhaut: Dank ihrer zahlreichen Faltungen kann sie auf großer Fläche alle für den Körper nutzbaren Nahrungsbestandteile aufnehmen und ans Blut weitergeben. Der Dickdarm entzieht die verbliebene Flüssigkeit und scheidet aus, was nicht verwertet werden kann.

Gerät dieses ausgeklügelte System aus dem Gleichgewicht, kann sich das durch Magenschmerzen oder Magen-Darm-Krämpfe äußern. Mitunter sind es äußere Einflüsse wie Stress, Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes) oder bestimmte Medikamente, welche die normalen Bewegungsabläufe (Motilität) des Verdauungstraktes stören. Die Muskeln erschlaffen oder verkrampfen sich – der Betroffene nimmt das durch unangenehme Beschwerden wahr.

Neben Magenschmerzen und Magen-Darm-Krämpfen können auch folgende Symptome auftreten:

Für den Betroffenen ist das nicht leicht – vor allem, wenn die Symptome häufiger auftreten. Der Alltag gerät durcheinander, die Sorge vor neuerlichen Beschwerden ist ein ständiger Begleiter.

Weitere Auslöser von Magenschmerzen und Magen-Darm-Krämpfen

Neben einer gestörten Motilität können auch die empfindlichen Nervenzellen im Magen-Darmbereich verantwortlich für die Beschwerden sein – zum Beispiel, wenn sie zu reizempfindlich sind. In diesem Fall werden natürliche körperliche Abläufe wie die Bewegung oder die Füllung von Magen und Darm als zu stark empfunden und die durch die Sinnesrezeptoren weitergeleiteten Signale vermitteln ein unverhältnismäßiges Empfinden. Die Nervenzellen schlagen Alarm und das Gehirn empfängt Signale, die der Betroffene zum Beispiel als Magenschmerzen im Oberbauch oder als Darmkrämpfe um den Bauchnabel herum wahrnimmt.

Erschlaffte oder angespannte Magenmuskulatur kann auch dann zu Magenschmerzen führen, wenn der Nahrungsbrei nicht richtig weitertransportiert wird und durch die Magenfüllung zum Beispiel die Schmerzrezeptoren gereizt werden. Zudem kann eine Überproduktion von Magensäure oder auch eine Überempfindlichkeit auf Magensäure dazu führen, dass die Magenschleimhaut aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Diese Reizung kann ebenfalls zur Schmerzwahrnehmung führen.

Doch auch Erkrankungen können starke Magenschmerzen hervorrufen. Beispielsweise ist bei einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) die Schleimschicht, die den Magen von innen auskleidet, gestört. Die Magensäure kann die Magenschleimhautzellen dadurch direkt angreifen und neben den Schmerzen im Magen auch Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen auslösen. Verursacher einer Magenschleimhautentzündung können Bakterien, Medikamente oder sogar das eigene Immunsystem sein.

Weiterhin können folgende Faktoren oder Erkrankungen für Magen-Darm-Krämpfe verantwortlich sein:

  • Infektionen des Magen-Darm-Trakts
  • Reizmagensyndrom
  • Reizdarmsyndrom
  • Blähungen
  • Abknickungen im Darm, die verhindern, dass Darmwinde entweichen
  • Refluxkrankheit
  • Magengeschwür
  • Magenkrebs

Sind Sie sich unsicher, woher Ihre Beschwerden kommen oder besteht der Verdacht auf eine Erkrankung, scheuen Sie sich nicht, zum Arzt zu gehen. Er macht sich auf die Suche nach den Auslösern und unterstützt gezielt die Besserung, zum Beispiel mit entsprechenden Medikamenten gegen Magen-Darm-Krämpfe.

Schnelle Linderung: Medikamente gegen Magenschmerzen und Magen-Darm-Krämpfe

Für den Arzt ist es oft nicht leicht, die Ursache der Verdauungsbeschwerden eindeutig zu identifizieren, denn viele Faktoren spielen eine Rolle. Lassen Sie sich wegen starker oder häufig auftretender Magenschmerzen und/oder Magen-Darm-Krämpfen untersuchen, wird er Sie vor allem detailliert zu Ihren Beschwerden und Lebensgewohnheiten befragen, um sich ein bestmögliches Bild von Ihrer Situation zu machen. Auch das Abtasten, Abhören oder eine Ultraschalluntersuchung des Magens können ihm bei der Diagnose entscheidend weiterhelfen. Manchmal ist eine Blutabnahme oder eine Magen-Darm-Spiegelung nötig.

Die Behandlung richtet sich anschließend vor allem nach der ermittelten Ursache der Schmerzen. Häufig verordnet der Arzt Schmerzmittel und säurebindende Medikamente. Doch nicht immer ist bei Magen-Darm-Krämpfen der Auslöser klar erkennbar und nicht immer ist nur ein einzelner Faktor für die Beschwerden verantwortlich. Für eine schnelle Besserung bei funktionellen oder motilitätsbedingten Beschwerden eignen sich deshalb vor allem solche Mittel, die mehrere mögliche Ursachen gleichzeitig angreifen und lindern – wie beispielsweise Iberogast®. Durch die einzigartige Kombination aus neun arzneilich wirksamen Heilpflanzen fördert Iberogast® die Magenbewegung, beruhigt die Nerven in Magen und Darm und schützt die Schleimhaut.

MEHR ZU IBEROGAST®

Magen-Darm-Beschwerden

Junge Frau leidet Zuhause an Magen-Darm-Beschwerden.

Von Völlegefühl über Magenkrämpfe bis hin zu Übelkeit und Erbrechen: Gerät das menschliche Verdauungssystem aus dem Gleichgewicht, kann sich das in unterschiedlichen Beschwerden äußern. Die Suche nach den Auslösern gestaltet sich oft schwierig – denn manchmal stecken mehrere Ursachen hinter den unangenehmen Symptomen.

ZU DEN BESCHWERDEN

Iberogast®

Iberogast: 9 Heilpflanzen gegen funktionelle Magen-Darm-Beschwerden

Störungen im Magen-Darm-Trakt sind in der Regel nicht nur äußerst unangenehm und mit zahlreichen Beschwerden verbunden, sie machen einen normalen Alltag oft auch schier unmöglich. Gut, dass es da Iberogast® gibt: Die Kombination aus neun Heilpflanzen bekämpft sowohl die lästigen Symptome als auch ihre Auslöser – gleichzeitig.

Das kann Iberogast®