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Wenn die Magenschleimhaut rebelliert

Geht es ihr gut und arbeitet sie, wie sie soll, spüren wir sie überhaupt nicht. Sie leistet ganz einfach still und leise ihre Arbeit. Erst wenn die Magenschleimhaut gereizt oder angegriffen ist, macht sie sich bemerkbar. Dann aber richtig: Sie sorgt für starke Schmerzen und viele weitere, unangenehme Beschwerden. Die Magenschleimhaut ist nicht mehr dazu in der Lage, ihren Aufgaben wie sonst nachzukommen.

Das kann die Magenschleimhaut

Ohne sie hätten wir ständig heftige Magenschmerzen – und eine Verdauung, die, wenn überhaupt, nur sehr holprig funktionieren würde. Aber glücklicherweise gibt es sie ja: die Magenschleimhaut. Für die Verdauung und damit für die Versorgung des gesamten Körpers mit Energie und Nährstoffen ist sie unerlässlich.

Die Magenschleimhaut kleidet den Magen komplett aus. Dadurch kann sie ideal ihren beiden entscheidenden Aufgaben nachkommen: Zum einen ist sie für die Produktion des Magensaftes und all seiner Bestandteile verantwortlich. Zum anderen schützt sie mit ihrem Schleim den Magen vor der aggressiven Wirkung der Magensäure.

Der Magensaft sorgt für eine weitere Zerkleinerung des Nahrungsbreis und tötet Krankheitserreger ab, die gemeinsam mit dem Essen in den Körper gelangt sind. Um das tun zu können, muss der Magensaft allerdings einen sehr niedrigen pH-Wert haben, also äußerst sauer sein – eine große Belastung für die Magenwand. Daher erfüllt die Magenschleimhaut noch eine weitere Aufgabe: Sie produziert den Magensaft nicht nur, sie schützt gleichzeitig auch den Magen vor dessen Wirkung. Dazu umgibt sie sich selbst mit einer schützenden Schleimschicht, die den direkten Kontakt mit der Magensäure verhindert.

Was die Magenschleimhaut reizt

Der Schleim, den die Magenschleimhaut produziert, hält nicht jeder Belastung stand. Einige Faktoren können ihn so stark angreifen, dass die Magensäure direkt die Magenschleimhaut attackiert. Dazu gehören unter anderem:

  • Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori
  • Stress
  • Bestimmte Medikamente, zum Beispiel Schmerzmittel
  • Übermäßiger Konsum von Alkohol, Nikotin oder Koffein
  • Scharfe Gewürze
  • Ein fehlerhaft arbeitendes Immunsystem
  • Sehr säurehaltige Lebensmittel

Die Folge ist eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Die Beschwerden der akuten Gastritis treten in der Regel sehr plötzlich in Erscheinung. Mit der passenden Behandlung – dazu gehören zum Beispiel Medikamente, welche die Produktion der Magensäure einschränken – dauert sie in der Regel nur einige Tage, manchmal mehrere Wochen. Eine gereizte Magenschleimhaut kann allerdings auch chronisch werden. Der Anfang verläuft dann oft sehr unauffällig und die Erkrankung kann sich über mehrere Jahre hinziehen, bis sich erste Symptome oder Folgeerscheinungen wie Blutarmut oder gar Geschwüre zeigen. Die Gastritis schränkt die Aufnahme von Vitamin B12 aus dem Darm ein – die wichtige Aufgabe dieses Vitamins bei der Blutbildung kann es damit nicht mehr erfüllen.

Die Magenschleimhautentzündung – Behandlung und Beschwerden

Wen eine Magenschleimhautentzündung plagt, der hat mit sehr unangenehmen Beschwerden zu kämpfen. Symptome, die dann auftreten können, sind zum Beispiel:

Treten diese Krankheitszeichen in Kombination miteinander auf oder halten sie mehrere Wochen lang an, sollten Sie nicht zögern und zum Arzt gehen. Er kann Sie genau untersuchen sowie Ihre Beschwerden richtig einordnen und behandeln. Eine passende, medikamentöse Behandlung ist im Fall einer Magenschleimhautentzündung besonders wichtig – die langfristigen Folgen sind nicht zu unterschätzen. So kann ein schwerer Verlauf mit gefährlichen Blutungen einhergehen oder die Ausbildung eines Magengeschwürs fördern. Im schlimmsten Fall zieht eine Magenschleimhautentzündung die Entwicklung von Magenkrebs nach sich.

Angepasst auf den Auslöser der gereizten Magenschleimhaut zielt die Behandlung darauf ab, die Entzündung zu bessern und die damit einhergehenden Beschwerden zu lindern. Hausmittel wie Kamillentee und Wärmflasche können dabei unterstützen. Um die reizende Magensäure zu neutralisieren oder ihre Herstellung zu bremsen, kommen entsprechende Medikamente zum Einsatz.

Bei der Behandlung der entstandenen Beschwerden empfehlen sich vor allem solche Präparate, die im Rahmen von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen an mehreren Punkten ansetzen und dadurch eine ganze Reihe von Symptomen zur selben Zeit bekämpfen können. Iberogast® tut genau das und schützt und unterstützt die Magenschleimhaut dank seiner einzigartigen Rezeptur aus neun arzneilich wirksamen Heilpflanzen. Beschwerden und Symptome wie Übelkeit und Magenschmerzen (im Rahmen von funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Erkrankungen), die mitunter durch eine gereizte Magenschleimhaut ausgelöst werden, können auf diese Weise wirksam bekämpft werden.

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