Die besten Tipps für einen gesunden Magen

Manchmal knurrt er, hin und wieder grummelt er und in einigen Fällen sorgt er sogar für Schmerzen: Der Magen übernimmt bei der Verdauung wichtige Aufgaben. Kommt es dort zu Störungen, bekommen wir das meist recht deutlich zu spüren. Damit Ihnen das nicht mehr passiert, haben wir die besten Tipps für einen gesunden Magen zusammengetragen.

Rückgrat zeigen

Zeigen Sie heute Rückgrat und achten Sie auf einen geraden Rücken: Ob beim Stehen, Sitzen oder Bücken – viele Menschen neigen zu einem krummen Rücken mit angespanntem Nacken- und Schulterbereich. Das schadet nicht nur der Wirbelsäule und führt irgendwann zu Rücken- und Kopfschmerzen, sondern zieht auch die Verdauung in Mitleidenschaft. Die Muskelverspannungen schränken nämlich die Bewegungsfreiheit von Magen und Darm ein. Am besten kann der Magen bei einer entspannten und aufrechten Körperhaltung arbeiten.

Mini-Meditation

Stellen Sie sich gerade hin, breiten Sie die Arme aus und atmen Sie drei Minuten lang bewusst ganz tief ein und aus. Versuchen Sie dabei, in sich zu gehen und mit jedem Atemzug innere Anspannungen nach außen „wegzuatmen“. Dieser Stresskiller tut auch dem Magen gut. Denn der kann besonders empfindlich auf nervliche Belastungen reagieren – zum Beispiel mit Sodbrennen oder Magenschmerzen.

Work-Outs im Alltag

Im Durchschnitt putzt sich jeder Mensch morgens und abends zwei Minuten lang die Zähne. Nutzen Sie diese Zeit für ein kleines Workout, zum Beispiel, indem Sie auf nur einem Bein stehen oder Ihren Oberkörper kreisen lassen. Das trainiert Konzentration, Koordination und die Muskulatur. Außerdem: Jeder Schritt macht fit. Verzichten Sie möglichst auf Auto, Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel und steigen Sie um auf Ihr Fahrrad oder die Laufschuhe, die schon sehnsüchtig auf ihren nächsten Einsatz warten. Machen Sie außerdem um Aufzüge einen Bogen und nutzen Sie die Treppe als Trainingsgerät. Ihr Magen wird es Ihnen danken, denn so vermeiden Sie Muskelverspannungen – und er kann mit Ihnen in Bewegung bleiben.

Gute Vorsätze weitererzählen

Haben Sie neu gefasste gute Vorsätze bereits am nächsten Tag wieder verworfen? Sie wollten sich magenschonender ernähren, konnten aber der Currywurst nicht widerstehen? Das beste Gegenmittel: Berichten Sie Ihren Freunden, Kollegen und Ihrer Familie von Ihren Fitness-Plänen. Die soziale Kontrolle funktioniert und Sie werden an Ihre Vorsätze erinnert.

Gut gekaut ist halb verdaut

Ganz ehrlich: Wie oft kauen Sie Ihr Essen, bevor Sie es schlucken? Da die Verdauung durch die Enzyme im Speichel im Mund beginnt, stimmt die Volksweisheit: „Gut gekaut ist halb verdaut“. Jeder Bissen sollte idealerweise 30-mal gekaut werden – das entlastet den Magen und hilft dabei, bewusster zu essen. Langsames und genussvolles Essen macht mehr Spaß und kann sogar beim Abnehmen unterstützen. Gut gekaute Speisen sind zudem bekömmlicher.

Morgendliche Verdauungsdrinks

Wer unter einer trägen Verdauung leidet, sollte jeden Morgen ein großes Glas Wasser mit Zitrone trinken. Das bringt Magen und Darm in Schwung und stärkt außerdem die Abwehrkräfte. Die vielen Vitamine und anderen wirkungsvollen Inhaltsstoffe der Zitrone kurbeln die Verdauung an, lindern Entzündungen und stoppen die Ausbreitung schädlicher Bakterien. Zusätzlich kann die gelbe Vitamin-Bombe die Entgiftung des Körpers unterstützen.

Denken Sie auch ansonsten daran genug zu trinken: Der Körper benötigt jeden Tag zwei bis drei Liter Flüssigkeit. Wem das schwerfällt, sollte seine Wasserflasche immer griffbereit haben.

Vollkorn statt Weizen

Brot aus Weißmehl lässt den Blutzuckerspiegel so schnell fallen wie er angestiegen ist. Innerhalb kürzester Zeit sorgt das für ein erneutes Hungergefühl. Vollkornmehl hingegen enthält viele Ballaststoffe, die Magen und Darm auf Trab bringen und gleichzeitig für Ausgeglichenheit im Verdauungstrakt sorgen können. Die enthaltenen Kohlenhydrate setzt der Körper in Zucker um, der nur langsam ins Blut abgegeben wird. Das hält lange satt.

Vorsicht: Reisestress für den Magen

Zur Reisezeit locken viele kulinarische Genüsse, die dem Magen schnell zu schaffen machen können. Daher sollte er langsam an die fremde Küche gewöhnt werden. Verzichten Sie auf zu fettige und scharfe Speisen. Diese können, insbesondere bei hohen Temperaturen, Magen und Kreislauf belasten. Auch zu kalte Getränke lösen unter Umständen Magen- und Darm-Beschwerden aus.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss des Biorhythmus auf die Gesundheit. Ein routinierter Tagesablauf wirkt sich auch positiv auf die Verdauung aus. Auf Störungen reagiert besonders der Magen-Darm-Trakt sehr empfindlich – schnell entstehen Verdauungsbeschwerden. Versuchen Sie deshalb, täglich zur selben Zeit aufzustehen, zu essen und schlafen zu gehen.

Schwimmen mit vollem Magen?

Nach dem Essen ins kühle Nass zu springen galt lange Zeit als gefährlich, Magenschmerzen und -krämpfe seien die Folge, hieß es. Doch die Wissenschaft hat diese Bauernregel als Ammenmärchen enttarnt. Da der Körper nach dem Essen mit der Verdauung der Nahrung beschäftigt ist, wird er im Allgemeinen lediglich etwas träger. Doch das steht einem entspannten Badespaß im Wasser nicht im Wege.

Unser Bauchhirn

Frau hält sich den Bauch

Die Steuerung wichtiger Vorgänge im Körper obliegt nicht allein Gehirn und Rückenmark: Für die Verdauung ist vor allen Dingen das sogenannte Bauchhirn verantwortlich. Dieses weitgehend autonom arbeitende Enterische Nervensystem durchzieht den kompletten Verdauungstrakt – und umfasst etwa genauso viele Nervenzellen wie das Rückenmark.

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