Schöllkraut (Chelidonium herba)Geschichte des Schöllkrauts |
Das Schöllkraut (Botanischer Name: Chelidonium majus) kann die Motilität (Beweglichkeit) des Magens steigern und so die Verdauung in Schwung bringen. Gleichzeitig haben die enthaltenen Bitterstoffe, Alkaloide und Flavone von Chelidonium majus auf den allgemeinen Verdauungstrakt eine beruhigende und krampflösende Wirkung. Des Weiteren können Auszüge des Schöllkrauts in Iberogast Magengeschwüren vorbeugen, indem sie freie Radikale abwehren.
Ursprünglich stammt Chelidonium majus aus dem Süden Europas sowie aus Asien. Siedler brachten es außerdem nach Nordamerika. Heute ist Schöllkraut in ganz Europa zu finden.
Schöllkraut wächst etwa 50 Zentimeter hoch, bevorzugt in der Nähe von Wohngegenden, und blüht von Ende April bis September leuchtend gelb. Eindeutig erkennbar ist Chelidonium majus an dem streng riechenden, orangegelben Milchsaft, der aus der Pflanze tritt, wenn man sie abknickt.