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Pfefferminzblätter (Menthae piperitae folium)

Geschichte der Pfefferminze
Pfefferminze wurde schon zu Zeiten der alten Ägypter verwendet, in deren Gräbern man Reste von Pfefferminzblättern fand. Die besonders heilkräftige, berühmte Pfefferminze entstand im 17. Jahrhundert in England durch eine Kreuzung verschiedener kultivierter Minzarten. Daher kommt die Pfefferminze in der freien Natur nicht wild vor. Die verschiedenen Minzarten unterscheiden sich vor allem in der Konzentration ihrer wertvollen ätherischen Öle. Pfefferminzblätter enthalten viel ätherisches Öl.

Wirkung von Pfefferminzblättern

Pfefferminzblätter werden bei krampfartigen Beschwerden im Magenbereich sowie bei Blähungen und Übelkeit verwendet. Als Bestandteil von Iberogast können Pfefferminzblätter entzündungshemmend wirken, freien Radikalen im Magen entgegenwirken, Magengeschwüren vorbeugen sowie die Säureproduktion regulieren. Außerdem ist die Pfefferminze ein Heilmittel bei Erkrankungen der oberen Atemwege.

Herkunft der Pfefferminze

Pfefferminze ist in den gemäßigten Klimazonen der Erde heimisch, vor allem in Europa und Nordamerika. Pfefferminze wird hauptsächlich in England, Osteuropa, Amerika und Asien angebaut, wo die heilende Kraft der Pfefferminzblätter geschätzt wird.

Botanik der Pfefferminze

Die Pfefferminze erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 70 Zentimetern und ist an ihrem starken, aromatischen Geruch zu erkennen. Um zu verhindern, dass die Pfefferminze zu einer krausblättrigen, wirkstoffarmen Minzeart verwildert, muss sie alle drei Jahre umgepflanzt werden. Zwischen Juni und August blüht die Pfefferminze lilafarben.

 
 
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