Pfefferminzblätter (Menthae piperitae folium)Geschichte der Pfefferminze |
Pfefferminzblätter werden bei krampfartigen Beschwerden im Magenbereich sowie bei Blähungen und Übelkeit verwendet. Als Bestandteil von Iberogast können Pfefferminzblätter entzündungshemmend wirken, freien Radikalen im Magen entgegenwirken, Magengeschwüren vorbeugen sowie die Säureproduktion regulieren. Außerdem ist die Pfefferminze ein Heilmittel bei Erkrankungen der oberen Atemwege.
Pfefferminze ist in den gemäßigten Klimazonen der Erde heimisch, vor allem in Europa und Nordamerika. Pfefferminze wird hauptsächlich in England, Osteuropa, Amerika und Asien angebaut, wo die heilende Kraft der Pfefferminzblätter geschätzt wird.
Die Pfefferminze erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 70 Zentimetern und ist an ihrem starken, aromatischen Geruch zu erkennen. Um zu verhindern, dass die Pfefferminze zu einer krausblättrigen, wirkstoffarmen Minzeart verwildert, muss sie alle drei Jahre umgepflanzt werden. Zwischen Juni und August blüht die Pfefferminze lilafarben.