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Angelikawurzel (Angelicae radix)

Geschichte der Angelikawurzel
Lange war die kostbare Angelikawurzel in Mitteleuropa unbekannt bis die Wikinger sie im 10. Jahrhundert einführten. Einer Sage nach soll der Erzengel Raphael die Angelika auf die Erde gebracht haben – daher wird die Angelikawurzel auch „Engelwurz“ genannt. Sogar vor der Pest sollte Engelwurz im Mittelalter schützen – allein durch das Riechen an den Blüten. Als Allheilmittel erlangte die Engelwurz schnell Bekanntheit und wurde zu einem wichtigen Handelsartikel. Seither ranken sich viele Legenden um die wertvolle Engelwurz.

Wirkung der Angelikawurzel

Angelikawurzel, auch Engelwurz genannt, die mythische Pflanze der Kelten, enthält in ihrer Wurzel Inhaltsstoffe, die den verkrampften Magen entspannen und den nervösen Magen beruhigen. Wegen ihrer krampflösenden Wirkung wird die Angelikawurzel bei Völlegefühl und leichten Blähungen eingesetzt. Als Bestandteil von Iberogast kann die Angelikawurzel außerdem die Magensäureproduktion regulieren. Zudem hat Engelwurz eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung und beugt so Magengeschwüren vor. Wegen der schmerzlindernden und durchblutungsfördernden Eigenschaften wird Engelwurz auch bei Muskelkater und Verspannungen angewendet.

Herkunft von Engelwurz

Ursprünglich stammt die Angelikawurzel aus Island. Heute ist die Angelikawurzel (Engelwurz) in Nord- und Osteuropa sowie in Sibirien, im Himalaya und in Nordamerika verbreitet.

Botanik der Angelikawurzel

Die zu den Doldengewächsen gehörende Angelikapflanze wächst bevorzugt in Ufernähe auf nassen, zeitweise überschwemmten, nährstoffreichen sowie humushaltigen Böden. Engelwurz kann bis zu 2,50 Meter hoch werden und bevorzugt halbschattige Standorte. Typisch für die Angelikawurzel sind der würzige Geruch und der süßliche Geschmack.

 
 
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.