dcsimg Schöllkraut (Chelidonium majus) bringt den Magen in Schwung

Iberogast

Schöllkraut (Chelidonium herba)

Geschichte des Schöllkrauts
Die lateinische Bezeichnung von Schöllkraut geht auf die Worte „coeli donum“ zurück, was soviel wie Himmelsgabe bedeutet. Die Heilkraft des Schöllkrauts ist bereits seit der Antike bekannt. In der Volksmedizin soll auf die Augenlider gestrichener Schöllkrautsaft die Sehkraft erhalten. „Chelidonium“, der botanische Name des Schöllkrauts, stammt von dem griechischen Wort „Chelidon“ für Schwalbe ab. Angeblich öffnen Schwalbenmütter ihren anfangs blinden Jungen die Augen mit dem Saft des Schöllkrauts.

Wirkung von Schöllkraut

Das Schöllkraut (Botanischer Name: Chelidonium majus) kann die Motilität (Beweglichkeit) des Magens steigern und so die Verdauung in Schwung bringen. Gleichzeitig haben die enthaltenen Bitterstoffe, Alkaloide und Flavone von Chelidonium majus auf den allgemeinen Verdauungstrakt eine beruhigende und krampflösende Wirkung. Des Weiteren können Auszüge des Schöllkrauts in Iberogast Magengeschwüren vorbeugen, indem sie freie Radikale abwehren.

Herkunft des Schöllkrauts

Ursprünglich stammt Chelidonium majus aus dem Süden Europas sowie aus Asien. Siedler brachten es außerdem nach Nordamerika. Heute ist Schöllkraut in ganz Europa zu finden.

Botanik des Schöllkrauts

Schöllkraut wächst etwa 50 Zentimeter hoch, bevorzugt in der Nähe von Wohngegenden, und blüht von Ende April bis September leuchtend gelb. Eindeutig erkennbar ist Chelidonium majus an dem streng riechenden, orangegelben Milchsaft, der aus der Pflanze tritt, wenn man sie abknickt.