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Magenschmerzen – ein Volksleiden

Die Ursachen für Magenschmerzen können sehr unterschiedlich sein. Oftmals ist jedoch eine Störung der Magenmotilität verantwortlich für die Magenschmerzen.

Magenschmerzen können viele Ursachen haben

Die Ursachen für Magenschmerzen sind oft nicht nur vielfältig, sondern auch nur schwer diagnostizierbar, da der Verdauungsprozess vom Ablauf her normal verläuft: Sobald Speisebrei durch den Pförtner (Speiseröhrensphinkter) in den Magen gelangt, beginnt die Magenmuskulatur durch Wellen- und Knetbewegungen mit dem Verdauungsprozess. Der Nahrungsbrei wird mit Verdauungssäften durchmischt und gelangt in kleinen Portionen über den Transporter (Antrum) und Pförtner in den Darm.

Gestörte Motilität, zu viel Säure und überreizte Magennerven

Neben einer gestörten Magenmotilität können auch die empfindlichen Nervenzellen im Magen-Darmbereich verantwortlich für die Beschwerden sein zum Beispiel, wenn diese zu reizempfindlich sind. Somit können Reize wie die Magenbewegung oder die Füllung des Magens als zu stark empfunden und Schmerzrezeptoren gereizt werden. Die Rezeptoren schlagen Alarm und das Gehirn empfängt Signale, die der Betroffene als Magenschmerzen im Oberbauch wahrnimmt. Auch eine erschlaffte oder verkrampfte Magenmuskulatur kann zu Magenschmerzen führen, wenn der Nahrungsbrei nicht richtig weitertransportiert werden kann und die Schmerzrezeptoren gereizt werden. Ein weiterer Grund für Magenschmerzen kann eine Überproduktion von Säure sein, die dazu führt, dass die empfindliche Magenschleimhaut gereizt wird. Diese Reizung lässt die Schmerzrezeptoren ebenfalls Alarm schlagen.